Verleihung Wissenschaftlicher Essaypreis "Kann Philosophie Hass erklären?"

  • Termin: Fr., 10. September 2021, 19:30 Uhr
  • Leitung: Prof. Dr. Ulrich Hemel
  • Ort: Gerberstraße 26 / Online

Akademischer Festakt

Hass scheint ein ausgeprägter Aggressionsaffekt zu sein. Es gibt heißen, durch starke Gefühle begleiteten und kalten, gefühllosen Hass. Es sind vor allem Psychologen und Psychologinnen, die in öffentlichen Diskursen versuchen, die Gründe des Hasses zu analysieren. Literaten und Literatinnen steuern detaillierte Beobachtungen bei.
All diese Versuche zeichnen sich dadurch aus, dass sie Hass in erster Linie in Handlungskategorien denken. Aber reicht das aus? Sind damit der Hass und seine Grundtönungen schon erfasst? Wird so bereits deutlich, welches Weltverhältnis im Hass zum Ausdruck kommt? Vermag eine philosophische Durchdringung des Hasses noch andere Erkenntnisse hervorzubringen, die wir benötigen, um einer Apotheose des Hasses entgegenzuwirken?
Der Essaypreis 2021 will zu einem philosophisch reflektierten Nachdenken über Hass ermutigen, um Chancen und Gefahren für das zukünftige Zusammenleben auszuloten.

Die prämierten Beiträge befassen sich mit Fragen nach Ursache und Gestaltungsmöglichkeiten in besonders origineller und philosophisch versierter Weise. Sie eröffnen neue Perspektiven auf die Frage „Kann Philosophie Hass?“.

Die Übergabe der Preise erfogt am 10. September 2021 im Rahmen eines nicht öffentlichen akademischen Festaktes in den Räumlichkeiten des Forschungsinstitut für Philosophie Hannover erfolgen. Im Anschluss an die Laudatio durch Jurymitglied Prof. Dr. Barbara Zehnpfennig haben die Preisträger*innen die Gelegenheit, ihre Beiträge zu präsentieren.

Die Namen der Preisträger*innen werden Anfang September bekannt gegeben.

Programm

Begrüßung

Prof. Dr. Ulrich Hemel, 1. Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Forschungsinstitut für Philosophie

Laudatio auf die Preisträger*innen

Prof. Dr. Zehnpfennig, Mitglied des Vorstands und der Jury

Übergabe der Preise durch Prof. Dr. Ulrich Hemel

Präsentationen der Preisträger*innen