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- Termin: Di., 19. Mai 2026, 19:00 Uhr
- Leitung: Jürgen Manemann
- Ort: fiph, Gerberstr. 26, Hannover
Vortrag: Carlotta Voß
Der US-amerikanische Postliberalismus ist auch ein Geschichts- und Zeitpolitisches Programm. Es artikuliert sich in der postliberalen Liberalismuskritik ebenso wie in heilsgeschichtlichen und apokalyptischen Erzählungen. Eine Analyse der Geschichts- und Zeitpolitischen Programmatik des Postliberalismus ermöglicht es gleichermaßen, ihn als Ideologie zu greifen und seine historischen Voraussetzungen sichtbar zu machen.
In diesem Sinne geht der Vortrag zwei Leitfragen nach: Wie konzeptualisieren und politisieren postliberale Akteure Geschichte und Zeitlichkeit? Welche ideengeschichtlichen Kontinuitäten und welche Unterschiede treten aus dieser Perspektive im Vergleich zu Konservatismus und Faschismus hervor? Und schließlich: Wie vermitteln die postliberalen Geschichts- und Zeitkonzeptionen ein Neuverhandlung des Verhältnisses von Religion und Politik?
Vortrag im fiph und online via Zoom – https://eu01web.zoom.us/j/67832307551
Dr. Carlotta Voß ist Historikerin, Publizistin und Politische Referentin. Sie arbeitet zu Fragen der Demokratietheorie und Ideengeschichte. Nach einer Promotion zu antiker Politischer Philosophie war sie Postdoc-Fellow am Justitia Center for Advanced Studies an der Goethe Universität Frankfurt. Sie ist Redakteurin des Online-Magazins "Politik&Ökonomie" und gegenwärtig Fellow am fiph.
HINWEISE ZUR BARRIEREFREIHEIT: Die Veranstaltungen finden in der Regel in deutscher Sprache statt. In den Diskussionen sind auch englische Beiträge willkommen. Die Räumlichkeiten des fiph sind leider nicht barrierefrei zugänglich. Bei Interesse an einer Teilnahme und besonderen Bedarfen sprechen Sie uns gerne im Vorfeld an.
